Finborough Theatre, London – Titas Halders rohes Solo-Stück erzählt vom fiebrigen Kampf eines jungen Mannes gegen Rassismus, gekonnt gespielt von Amar Chadha-Patel in seinem Bühnendebüt.

Titas Halders auffälliges neues Ein-Mann-Stück handelt von einem jungen britisch-asiatischen Mann, A.K., der in Großbritannien aufwächst und zunehmend brutale rassistische Vorfälle erlebt: Mobbing auf dem Spielplatz, beiläufige Sticheleien bei der Arbeit, Eltern, die sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühlen. Und im Zentrum von alldem: ein witziger und sensibler Mann, der um seine Identität kämpft und innerlich zerbricht.

Dies ist eine seltsam fesselnde Produktion, aber es gibt auch einige Probleme. Es fühlt sich an, als ob hier ein ziemlich spezifisches Stück versteckt wäre, aber wir bekommen nur Bruchstücke von Details. A.K. verbringt seine Jugend auf einer unbenannten „Insel“ und zieht später in die Stadt, wo er in einer schäbigen Wohnung in der Seven Sisters Road lebt. Es gibt flüchtige Verweise auf Walkmans in seiner Kindheit und später eine Anspielung auf den Mord an Jean Charles de Menezes, aber der Text schwankt zwischen einem fiebrigen Albtraum und etwas viel Bodenständigerem und Politischerem.