Rick Steves' Meisterkurs zum Menschenmassen-Umgehen: Der Paris Museum Pass und andere Tricks, um nicht auf fremde Rucksäcke zu starren
Reise-Guru Rick Steves verrät den Paris Museum Pass und andere Tricks, um Menschenmassen in Frankreich zu umgehen – denn niemand macht Urlaub, um auf den Rucksack eines anderen zu starren.
Frankreich, das meistbesuchte Land der Welt mit rund 100 Millionen Touristen allein im Jahr 2024, ist ein Magnet für die Menschheit. Es ist wunderschön, historisch und atmosphärisch – das verstehen wir. Aber du wirst diese Schönheit mit einem Meer von Bewunderern teilen. Keine Sorge, Reise-Guru Rick Steves hat einen Tipp, um das Schulter-an-Schulter-Erlebnis zu minimieren: Sightseeing-Pässe und Kombitickets.
Auf seiner Website lobt Steves den Paris Museum Pass: eine magische kleine Karte, die Eintritt zu über 50 Museen und Denkmälern in und um Paris gewährt. Du kannst sie in Zwei-, Vier- oder Sechs-Tages-Optionen kaufen, mit Preisen von 82 bis 128 Dollar. Jede Attraktion darfst du einmal betreten, ohne Ticket-Schlangen, ohne zusätzliche Gebühren. Einfach den Pass vorzeigen, und die Uhr beginnt ab der ersten Nutzung zu ticken. Einschränkungen gelten – wie Kapazitätslimits und sicherheitsbedingte Schließungen – aber mit Einzeleintrittspreisen für große Attraktionen zwischen 15 und 25 Dollar ist der Pass ein Schnäppchen, wenn du die Highlights abklapperst.
Aber Steves warnt: Überprüfe immer, ob du einen Zeitfenster-Eintritt benötigst, da dies an einigen Orten Pflicht ist. Die offizielle Website listet beliebte Zeitfenster-Spots auf, darunter den Louvre (wo du auch Steves' geheime Eingänge nutzen kannst) und das Schloss Versailles. Außerhalb von Paris bieten Kombitickets wie der CityPass von Marseille ähnliche Einsparungen für mehrere Orte. Und selbst ohne Pass ist es ratsam, Tickets im Voraus online zu buchen – besonders für den Eiffelturm, den Steves dir dringend empfiehlt, lange vor deiner Reise zu reservieren.
Bevor du dich für einen Pass entscheidest, bedenke deine körperlichen Grenzen. Hol eine Karte heraus, um Reisezeiten einzuschätzen, und konsultiere öffentliche Verkehrs-Apps wie Moovit für Bus-, Bahn- und Mitfahrplanung. Vergiss nicht, Mahlzeiten und Einkäufe einzuplanen. Und lerne zur Sicherheit ein paar französische Sätze und lade Google Translate herunter – denn nichts sagt 'Ich bin ein kultivierter Reisender' wie das Gestammel von 'Où est la sortie?' mit einer Live-Übersetzung auf deinem Handy.
Also geh los, bewaffnet mit Pässen und Apps. Mögen deine einzigen Schlangen für Croissants sein, nicht für Kultur.
The Good Times
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