Googles Pixel 11 ist da, und es ist hier, um allen in Erinnerung zu rufen, was ein Standard-Flaggschiff sein sollte: großartige Kameras, lange Software-Unterstützung und fast alle ausgefallenen Funktionen seiner teureren Geschwister – zu einem Preis, der ebenfalls gestiegen ist, denn warum auch nicht.

Das normale Pixel 11 kostet 879 £ (999 € / 899 $ / 1.499 A$), das sind 80 £ mehr als das Modell des letzten Jahres. Gebt „RAMageddon“ die Schuld, die anhaltende Speicherchip-Knappheit, die jetzt offenbar ein Eigenname ist. Es ist nicht billig, aber man bekommt 256 GB Speicher, und es ist 200 £ billiger als das Pixel 11 Pro – was im Grunde so ist, als würde man sagen: „Wenigstens sind wir nicht die teuerste Option.“ Es entspricht auch dem Samsung Galaxy S26, also ist die Konkurrenz wenigstens genauso masochistisch.

Unter der Haube findet man ein 6,3-Zoll-120-Hz-FHD+-OLED-Display (422 ppi), Googles neuen Tensor-G6-Chip, 12 GB RAM und Speicheroptionen von 256 oder 512 GB. Es läuft mit Android 17, weil Google die Zahlen ausgegangen sind und einfach weitergemacht hat.

Technisch gesehen ist es ein Dreifach-Schlag: eine 48-MP-Hauptkamera, 13-MP-Ultraweitwinkel und 10,8-MP-5-fach-Teleobjektiv, plus eine 10,5-MP-Selfie-Kamera. Die Konnektivität umfasst 5G, eSIM, Wi-Fi 6E, UWB, NFC, Bluetooth 6 und GNSS – so bleibt man auf jede erdenkliche Weise verbunden. Es ist nach IP68 wasserdicht (1,5 m für 30 Minuten), misst 152,8 x 72,0 x 8,6 mm und wiegt 197 g, was ungefähr dem Gewicht einer kleinen Tüte Zucker entspricht, falls das hilft.

Die Akkulaufzeit ist länger, der Chip ist schneller, und die KI-Tools sind – Überraschung – tatsächlich nützlich. Google hat die Latte für Standard-Flaggschiffe hochgelegt, und sie haben den Preis erhöht, um dem gerecht zu werden. Gern geschehen.