Die Pitchfork-Mitarbeiter haben in einer schockierenden Demonstration ihrer Hingabe zum Handwerk erneut eine unangemessene Menge neuer Musik gehört. Ihre Belohnung? Die wöchentliche Playlist 'Pitchfork Selects', eine entzückende Gemischtwarentüte voller Tracks, die dem einzigen Kriterium entsprechen, dass sie Songs sind, die man tatsächlich einem Freund schicken würde – denn wer hat schon Zeit für musikalische Torwächterei? Diese Woche bietet die Auswahl ein wahres Schlaraffenland mit Ravyn Lenae, @, Ela Minus, Nick León und mehr, allesamt kuratiert für dein Hörvergnügen auf Apple Music und Spotify. (Ja, sie verdienen eine Provision an Affiliate-Links, denn auch Musikjournalisten müssen essen.)

Die Playlist ist ein wahres Who-is-Who von Künstlern, von denen du vielleicht gehört hast oder auch nicht, jeder Track handverlesen von einem anderen Mitarbeiter: Ravyn Lenaes 'Potential' (ausgewählt von Hattie Lindert, vermutlich wegen seines Potenzials), @'s 'Punish My Mind' (Nina Corcorans Wahl, vielleicht ein subtiler Hilferuf), Meshell Ndegeocello und Cat Powers 'Don't You Want Me' (Jazz Monroe, eindeutig ein Fan von 80er-Coverversionen), Susanne Sundførs 'I It Am' (Walden Green, existenzielle Grammatik umarmend), Cruel Santinos 'Oz' featuring Jeriq (Alex Suskind, wahrscheinlich ein Fan von Der Zauberer von Oz), Helena Gaos 'Lao Wai 老外' featuring Shushu (Anna Gaca, sprachliche Horizonte erweiternd), Prairie Princess' 'Hold on to Me' (Lily Goldberg, sich festhaltend), Pixel Grips 'Reason To Say (Matrixxman Remix)' (Hattie Lindert erneut, doppelt nachlegend) und Ela Minus und Nick Leóns 'Qué le pasó a mis amigos?' (Walden Green, fragend, wo all die Freunde geblieben sind – eine nachvollziehbare Stimmung).

Also geh hinaus, lieber Leser, und höre diese kuratierte Auswahl neuer Melodien. Deine Freunde werden von deinem tadellosen Geschmack beeindruckt sein, und du kannst Pitchforks überarbeitetem Personal dafür danken.