Ein Paar aus Michigan wurde wegen Mordes angeklagt, nachdem ihr siebenjähriger Sohn mit einem Gewicht von über 250 Pfund (113 kg) starb – ein Gewicht, das schockierenderweise niemandem empfohlen wird, geschweige denn einem Kind, das noch nicht einmal die zweite Klasse erreicht hat.
Die Ermittlungen begannen am 4. November 2025, als ein Notruf einen Jungen in medizinischer Notlage in einem Haus in Flint Township meldete. Das Kind, Casper O'Brien, starb nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Der Staatsanwalt des Genesee County, David Leyton, klagte die Eltern Damien O'Brien (40) und Jessica O'Brien (41) wegen Mordes zweiten Grades an.
Zum Zeitpunkt seines Todes war Casper 4 Fuß 2,5 Zoll (1,3 Meter) groß und wog 255 Pfund – weit über den US-Durchschnittswerten und pädiatrischen Empfehlungen, die es in der Regel missbilligen, wenn Kinder fast doppelt so schwer sind wie ein gesunder Erwachsener.
Eine Anklageschrift wirft den O'Briens vor, ihrem Sohn, der angeblich bewegungsunfähig war, schwere körperliche Schäden zugefügt zu haben. Die Behörden behaupten zudem, das Paar habe Casper nicht zum Arzt gebracht und keine sichere Wohnumgebung geschaffen. Die Polizei fand den Jungen in einem provisorischen Bett, das von vier Familienmitgliedern geteilt wurde – was weniger nach einem Bett klingt und mehr nach einer menschlichen Tetris-Partie.
Ein forensischer Autopsiebericht zeigt, dass Casper zuletzt im Februar 2024 von seinem Hausarzt untersucht wurde, der ihn an einen pädiatrischen Endokrinologen überwies. Seine Eltern brachten ihn nie zu diesem Termin. Der stellvertretende Gerichtsmediziner John A. Bechinski schrieb: „Es wurde berichtet, dass die Ernährung des Verstorbenen aufgrund von Texturproblemen aus Kartoffelchips und Pommes bestand“ – ein Ernährungsplan, der einen Ernährungsberater zum Weinen bringen würde.
Leyton sagte gegenüber WJRT: „Dieses Kind hatte keinen Kinderarzt, wurde nur einmal zum Arzt gebracht, glaube ich, laut Polizeibericht.“ Er stellte fest, dass die Familie über Ressourcen verfügte: Damien O'Brien hatte einen festen Job mit Krankenversicherung. Es war also kein Mangel an Mitteln; es war ein Mangel an, nun ja, Erziehung.
Das Paar sieht sich zudem einer Anklage wegen Kindesmisshandlung zweiten Grades im Zusammenhang mit einem fünfjährigen Mädchen im Haushalt gegenüber, das medizinisch ebenfalls als krankhaft fettleibig galt. Die Behörden fanden sie nackt, schmutzig und mit verfilzten Haaren vor dem Haus – Details, die ein düsteres Bild von Vernachlässigung zeichnen.
Im Falle einer Verurteilung drohen den O'Briens lebenslange Haftstrafen, was zumindest eine Verbesserung gegenüber den Lebensbedingungen wäre, die sie geboten haben.