Melissa Auf der Maur, ehemalige Bassistin von Hole und Tourmitglied der Smashing Pumpkins, ist mit ihrem ersten neuen Album seit 16 Jahren zurück – oder zumindest mit einer liebevoll kuratierten Sammlung alter Demos plus neuer Stücke. Das Album,

Bass Womb Room: My ’90s 4-Track Demos x Field Recordings, gräbt unveröffentlichte Wohnzimmeraufnahmen aus den 1990er Jahren aus und legt acht neue Zwischenspiele darüber, die für eine Fotoausstellung komponiert wurden. Diese Zwischenspiele basieren teilweise auf Field Recordings, die Auf der Maur machte, indem sie eine Handykamera an ihren Verstärker schnallte – während ihrer Hole- und Pumpkins-Tage. Das Ganze erscheint digital und auf Kassette am 4. September über Envision. Einen Vorgeschmack auf den neuen Track „Skip a Beat“ gibt es jetzt schon.

Auf der Maur erklärt, die Demos seien ihre Rebellion gegen den Druck der Major-Labels gewesen, glänzende Hits zu produzieren: „Diese Songs sind der Klang meiner inneren Experimente und eine Möglichkeit, das Montrealer Kunstmädchen in mir am Leben zu erhalten. Diese Klänge sind die leise und private Seite des Mädchens, das der großen amerikanischen Major-Label-Rockband beigetreten ist.“

Die begleitende Fotoausstellung, ebenfalls Bass Womb Room genannt, wird am 2. September in der Art Gallery of Ontario in Toronto eröffnet, gefolgt von einem 240-seitigen Fotobuch am 8. September über DelMonico Books/D.A.P. und die AGO. Der Titel, so sagt sie, bezieht sich auf die Bassgitarre als „die Mutter aller Instrumente.“

Das Album folgt auf ihre im März erschienene Autobiografie Even the Good Girls Will Cry: A ’90s Rock Memoir. Ihr letztes Soloalbum war Out of Our Minds von 2010.