Es hat noch nie eine Gruppe wie The Fall gegeben. Das wird allein schon daran deutlich, dass man sie nicht einmal als 'Band' bezeichnen darf – Mark E Smith hat einmal einen Autor dafür gerügt, dieses Wort zu verwenden, und darauf bestanden, dass eine Band etwas sei, das man in Blackpool bekäme. Der explosive Frontmann starb 2018 im Alter von 60 Jahren und beendete damit effektiv die Gruppe, die er seit 1976 geführt hatte. Aber die Legende ist nur noch gewachsen, genährt durch Wiederveröffentlichungen, Ablegerbands, Podcasts und eine kleine Bibliothek von Büchern. Letzte Woche kündigte der ehemalige Manager Ed Blaney 'Post Script' an, das als 'offizielles letztes Album' angepriesen wird und im September erscheinen soll. Es war also ein günstiger Moment für 'The Fall: Futures and Pasts', ein dreitägiges reines Fall-Festival, das im Manchester's Band on the Wall stattfand, den 50. Jahrestag der Gruppe markierte und Anhänger aus so fernen Ländern wie Australien und den USA anzog. Die Veranstaltung bot Coverbands, Stadtführungen, den Poet Laureate als DJ und Karaoke – wo sich mindestens eine mutige Seele an 'Eat Y'Self Fitter' versuchte. Smith hätte das Ganze mit ziemlicher Sicherheit gehasst. Das ist gewissermaßen der Punkt.