Dieses schwache kosmische Summen, das du hörst? Es könnte nicht der Kühlschrank des Universums sein. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der von Pulsar-Timing-Arrays detektierte Gravitationswellenhintergrund das geisterhafte Echo supermassiver Schwarzer Löcher sein könnte, die vor mehr als 13 Milliarden Jahren entstanden sind – möglicherweise aus dem Kollaps hypothetischer 'Dunkler Sterne', die von Dunkler Materie angetrieben werden.

In einer als Letter in Physical Review D veröffentlichten Studie untersuchten die Colgate-University-Forscher Sohan Ghodla und Cosmin Ilie, ob supermassive Schwarze Löcher, die im frühen Universum geboren wurden, einen bleibenden Eindruck auf die Gravitationswellen hinterlassen könnten, die wir heute detektieren. Der Zusammenhang? Die überraschend massereichen Schwarzen Löcher im jungen Universum und die Gravitationswellen, die Milliarden Jahre später erzeugt werden, wenn Paare dieser Giganten spiralend verschmelzen.

Das Team fand heraus, dass eine mögliche Klasse früher Schwarzer-Loch-Samen – Überreste supermassiver Dunkler Sterne – potenziell das Pulsar-Timing-Array (PTA)-Signal dominieren könnte. Wie Ilie es ausdrückte: 'Pulsar-Timing-Arrays werden normalerweise als Sonden für supermassive Schwarze-Loch-Binärsysteme im relativ jungen Universum angesehen. Was unsere Arbeit zeigt, ist, dass das Signal auch Informationen darüber enthalten könnte, wie die Vorfahren dieser Schwarzen Löcher in der kosmischen Morgendämmerung entstanden sind.'

Für diejenigen, die des Pulsar-Sprechs nicht mächtig sind: Pulsar-Timing-Arrays nutzen schnell rotierende Neutronensterne als kosmische Uhren. Wenn Gravitationswellen durchziehen, verändern sie subtil das Timing der Radiopulse, die die Erde erreichen. Durch die Verfolgung vieler Pulsare haben Teams Hinweise auf einen stochastischen Gravitationswellenhintergrund bei Nanohertz-Frequenzen gefunden – wahrscheinlich von supermassiven Schwarzen-Loch-Binärsystemen, insbesondere solchen mit kombinierten Massen über einer Milliarde Sonnenmassen.

Aber wie wurden diese Schwarzen Löcher so schnell so groß? Hier kommen Dunkle Sterne ins Spiel. Diese hypothetischen primordialen Sterne würden eher durch Dunkle-Materie-Erwärmung als durch Kernfusion angetrieben, was es ihnen ermöglicht, auf eine Million Sonnenmassen oder mehr anzuwachsen, bevor sie zu Schwarzen Löchern kollabieren. Ghodla und Ilie modellierten, wie sich solche Samen entwickeln, verschmelzen und Gravitationswellen erzeugen würden.

Ihr Fazit? Wenn Überreste Dunkler Sterne mit einer Zahlendichte von ungefähr 10^-3 Mpc^-3 existieren, könnten ihre Nachkommen einen großen, möglicherweise dominierenden Anteil des PTA-Signals beitragen. Im Gegensatz dazu würden direkt kollabierende Schwarze Löcher mit Dichten nahe 10^-6 Mpc^-3 weit weniger beitragen.

Die Studie hebt auch eine nette Wendung hervor: PTA-Beobachtungen können begrenzen, wie häufig diese frühen Samen waren. 'Zu viele dieser massiven Samen zu produzieren, führt zu einer Überproduktion des PTA-detektierten Signals. Zu wenige zu produzieren, erfordert andere Quellen, um diese supermassiven Schwarzen Löcher später effizient zu bilden', sagte Ghodla. Samendichten um 10^-2 bis 10^-1 Mpc^-3 würden die beobachteten Grenzen überschreiten, abhängig von den Halomassen.

Dies verleiht PTAs eine unerwartete Fähigkeit, Populationen bei Rotverschiebungen größer als 10 zu untersuchen – uralte Objekte, deren Nachkommen die Wellen erzeugen, die wir heute sehen. Die Berechnungen bestätigen auch, dass Binärsysteme mit Gesamtmassen Schwarzer Löcher über ungefähr 10^9 Sonnenmassen das Signal dominieren.

Also, wenn du das nächste Mal dieses kosmische Summen hörst, denk daran: Es könnte der Gravitationswellen-Fußabdruck der ersten supermassiven Schwarzen Löcher des Universums sein, geboren aus Sternen, die von Dunkler Materie angetrieben werden. Wer wusste, dass das Universum so dramatische Ursprünge hat?