In einer düsteren Erinnerung daran, dass selbst die malerischsten Touren schrecklich schiefgehen können, ist ein Hubschrauber am Mount Ololokwe in Zentralkenia abgestürzt und hat alle sechs Menschen an Bord getötet. Die Flugunfallbehörde bestätigte die Nachricht gegenüber der BBC, obwohl die Identität der Verstorbenen noch unbestätigt ist. Lokale Medien, stets darauf bedacht, die Lücke zu füllen, berichten, dass der Hubschrauber Touristen beförderte – denn nichts sagt 'Urlaub' wie ein malerischer Flug in einen Berg.

Die kenianische Zivilluftfahrtbehörde (KCAA) meldete, dass der Absturz um etwa 09:13 Uhr Ortszeit (06:13 Uhr GMT) erfolgte. Der Hubschrauber war von einem Wildtierschutzgebiet in Losaiba zum Ewaso Nyiro unterwegs, einem Fluss, der an mehreren Nationalreservaten entlangfließt. Offensichtlich wollte der Pilot den Passagieren einen Vorgeschmack auf Kenias Naturschönheit geben, aber der Berg hatte andere Pläne.

Ein online geteiltes Foto zeigt Rauch, der vom Absturzort aufsteigt, als ob dies die Schwere der Situation unterstreichen sollte. Das kenianische Rote Kreuz teilte der BBC mit, dass das Gebiet noch nicht zugänglich ist, aber Drohnen eingesetzt werden, um die Lage zu beurteilen. Denn wenn man keine Menschen schicken kann, schickt man Roboter – der Weg des 21. Jahrhunderts.

Die KCAA identifizierte das verunglückte Flugzeug als einen Eurocopter EC130 B4 und erklärte, dass man die Operationen koordiniere. Das Verkehrsministerium und die Abteilung für Flugunfalluntersuchungen werden die Untersuchung der 'Umstände des Unfalls' leiten, die hoffentlich auch die Frage einschließen wird, warum ein malerischer Flug in einer Tragödie endete.

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