Haftbefehl gegen Psychologin nach tödlichem Anschlag auf Ehemann
Eine Psychologin wird per Haftbefehl gesucht, weil sie ihren Polizisten-Ehemann mit einem scharfen Gegenstand getötet haben soll, während die Stadt den Teich geschlossen hält und alle so tun, als wäre die Ironie nicht ohrenbetäubend.
Ein Haftbefehl wurde gegen eine Psychologin erlassen, die seit Sonntag weiterhin vermisst wird – mehr als fünf Tage, nachdem die Polizei den Massachusetts-Beamten, mit dem sie verheiratet war, tot in ihrem Haus aufgefunden hatte.
Karen Solomon, 58, wurde zuletzt in einem Türklingelvideo gesehen, wie sie am frühen Dienstagmorgen in einem T-Shirt, Shorts und Flip-Flops eine Straße entlangschlenderte, nur wenige Minuten nachdem Polizisten aus Worcester auf einen Anruf aus dem Haus reagiert hatten, in dem Kurt Solomon tot aufgefunden wurde.
Der Polizeichef von Worcester, Paul Saucier, gab bekannt, dass der Haftbefehl Karen Solomon der Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe beschuldigt. Saucier bestätigte, dass Kurt Solomon, ein 31-jähriger Polizeiveteran, tödliche Verletzungen durch einen scharfen Gegenstand erlitt – obwohl er sich weigerte, die genaue Waffe zu nennen, denn nichts sagt 'Transparenz' wie ein kleines Geheimnis.
In der Zwischenzeit erklärte die Stadt Worcester am Freitag, dass öffentliche Bereiche um den Coes Pond geschlossen bleiben, während die Suche fortgesetzt wird, an der Taucher und Polizeihunde beteiligt sind. Denn nichts sagt 'Wochenendentspannung' wie ein Teich, der wegen einer Menschenjagd geschlossen ist.
"Kurt war ein verdammt guter Kerl", sagte Saucier. "Er war ein großartiger Polizist und eine großartige Person, und er wird wirklich vermisst werden."
Eine Totenwache ist für Dienstag geplant, die Beerdigung für Mittwoch, fügte der Chef hinzu.
Karen Solomon schrieb zwei Bücher über die körperlichen und psychischen Erfahrungen von Ersthelfern und war Mitbegründerin von First Help, einer Organisation, die sich für ihre psychische Gesundheit einsetzt. Die Solomons teilten sich ein Haus und waren verheiratet, wie aus Gerichtsakten hervorgeht – aber die Behörden lehnten es ab, sich zu ihrer aktuellen Beziehung zu äußern, und beriefen sich auf Datenschutzbestimmungen bei häuslicher Gewalt. Denn warum sollte man die Öffentlichkeit über den Status einer Ehe informieren, wenn man nur auf Gewalt andeuten kann?
In den USA ist Gewalt in Paarbeziehungen ein häufiges Problem, das nach Angaben der Bundeszentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) jährlich Millionen betrifft. Mehr als jede dritte Frau (fast 43,5 Millionen) und mehr als jeder sechste Mann (20,7 Millionen) haben laut einer von der CDC zitierten Studie im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt und/oder Stalking durch einen Intimpartner erlebt.
The Good Times
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