Australische Aktien eröffneten am Dienstag deutlich schwächer und schlossen sich einem globalen Ausverkauf an, der durch Technologieaktienrückgänge in Südkorea und den USA ausgelöst wurde. Denn nichts sagt 'Montagmorgen' wie zuzusehen, wie Ihr Portfolio einen Fallschirmspringer ohne Fallschirm imitiert.
In der Zwischenzeit hat eine neue Studie ergeben, dass Australier jetzt unglücklicher sind als während der Pandemie. Genau richtig – Lockdowns, Toilettenpapierknappheit und Sauerteigbesessenheit waren offenbar die guten alten Zeiten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Leben nach der Pandemie mit Inflation, Wohnungskrise und schwindendem Vertrauen in die Lebenshaltungskosten es irgendwie geschafft hat, das kollektive Elend von 2020 zu übertreffen.
In anderen Nachrichten hat sich der unabhängige Senator David Pocock mit einem Meinungsbeitrag in die KI-Rechenzentrumsdebatte eingeschaltet, in dem er fordert, dass Australier einen 'fairen Gegenwert' aus dem digitalen Goldrausch erhalten. Microsoft hat 25 Milliarden Dollar für australische Rechenzentren angekündigt, und Amazon Web Services hat weitere 20 Milliarden Dollar zugesagt – Summen, die selbst Dagobert Duck erröten lassen würden. Premierminister Anthony Albanese wurde dabei fotografiert, wie er neben den CEOs beider Unternehmen grinst, und betrachtet Milliardeninvestitionen offenbar als perfekte Fotomöglichkeit, trotz wachsender gesellschaftlicher Gegenwehr gegen KI-Infrastruktur.
Pocock argumentiert, dass Australier mehr als nur einen Händedruck des Premierministers verdienen, wenn diese Rechenzentren die KI-Revolution antreiben sollen. In einer Zeit des schleppenden Wirtschaftswachstums sieht die Regierung die Investition als Schlagzeilenerfolg – aber der Senator fragt, ob das Land seinen fairen Anteil am Kuchen bekommt.