Erinnern Sie sich noch daran, als man einen anständigen Budget-Gaming-Laptop mit einer RTX 5050 für schlappe 700 oder 800 Dollar ergattern konnte? Vor sechs Monaten war das noch möglich. Jetzt kosten die besten Gaming-Laptops Hunderte mehr, denn offenbar hat das Universum entschieden, dass unsere Geldbörsen eine weitere Herausforderung brauchen.

In dieser glorreichen Ära teurer Hardware betritt Dells Alienware 15 den Ring als Einstiegsoption, die gerade gut genug ist, um den Preis zu rechtfertigen. Er ist nicht aufdringlich, was wir als Gewinn verbuchen – kein übertriebenes RGB-Licht oder aggressive Kanten hier. Stattdessen leiht er sich visuelle DNA von den Alienware-Aurora-Laptops, mit einer ähnlichen Tastatur und Gehäusematerialien. Die sanfte Kurve der Lüftungsschlitze unter dem Deckel ist ein nettes Detail, wenn man auf subtile Designhinweise steht.

Mit 0,9 Zoll Dicke hat der Alienware 15 etwas Gewicht, aber der Großteil davon steckt im Deckel, sodass er sich geöffnet nicht wie ein Ziegelstein anfühlt. Das klobige Display spielt ihm tatsächlich in die Hände: Das kopflastige Design sorgt dafür, dass er näher am Tisch liegt, was irgendwie genial ist, wenn man darüber nachdenkt. Und trotz seiner Größe ist er nicht viel dicker als der teurere Alienware 16 Aurora.

Es gibt etwas Flex im Deckel und in der Tastaturbasis, aber nichts, was einen nach einer Rückerstattung schreien lässt – man müsste schon an Stellen drücken, wo man nicht sollte, um es zu bemerken. Die Tastatur ist ein Vergnügen zum Tippen und füllt ihren Platz schön aus. Was das Touchpad betrifft, ist es groß und funktional, nicht das beste bei einem Budget-Gaming-Laptop, aber weit entfernt vom schlechtesten. Im Grunde ist es das Goldlöckchen der Touchpads: gerade richtig genug.