Die erste Runde der US-PGA-Meisterschaft im Aronimink Golf Club ist im Gange, und der Platz hält bereits seinen Ruf als Ort, an dem Träume sterben – oder zumindest Bogeys gemacht werden. Bryson DeChambeau, dessen Gefühl derzeit völlig daneben ist, verbrannte einen 30-Fuß-Putt bergab vom Rand des Grüns am 11. Loch. Der Ball erfasste die Neigung des Grüns und rollte 60 Fuß vorbei, fast zurück auf das Fairway. Das führte zu einem unvermeidlichen Bogey. Jon Rahm verlor ebenfalls einen Schlag am 1. Loch, sein Annäherungsschlag verschwand in einer Senke rechts vom Grün, und er bekam den Ball mit seinem ersten Chip nicht wieder hoch. Rory McIlroy machte auch ein Bogey, das Ergebnis eines fehlgeleiteten Abschlags und eines geschlagenen Wedges. Für einen Platz, der angeblich zum Mitnehmen ist, zeigt Aronimink definitiv seine Zähne.
In der Rubrik 'Das kann den Besten passieren' traf Rory McIlroys Ball einen Baum rechts am 1. Loch, fiel senkrecht herunter und verschwand im dicken Rough. Er schlug mit großer Kraft zu, aber der Ball quetschte sich nur aus dem Kohl – ein Topper, der 100 Yards das Fairway hinunterkullerte. Wir haben das alle schon gemacht, Rory seltener als die meisten. Aber hier ist er. So viel zu seiner Behauptung vor dem Turnier, dass 'Strategie vom Abschlag so gut wie nicht existiert', was? Und man kann nicht einmal eine Blase an seinem kleinen Zeh dafür verantwortlich machen.